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Welchen hätten Sie denn gerne? Arcus V-Tail EDF oder Prop

Eingereicht

Arcus V-Tail heißt der 140 cm spannende Segler, der gleich in zwei Ausführungen zu haben ist: zum Einen als klassischer Segler mit Klappluftschraube in der Nase, zum Anderen mit Impellerantrieb über dem Flügel. Beide Modellvarianten sind mit einem V-Leitwerk ausgerüstet. Eigentlich eingefleischter Jet-Modellflieger, wollte ich hier einen Blick über den Tellerrand riskieren: Auch wenn der klassische Propellerantrieb eigentlichV-Tail_1 nicht in mein »Spezialgebiet« gehört, bietet es sich an, einen direkten Vergleich der Antriebsarten zuzulassen. Es wurden also beide Varianten gebaut und fliegerisch verglichen.

Bau V-Tail EDF (Electric Ducted Fan)
Zum Aufbau der Modelle liegen ausführliche, bebilderte Bauanleitungen bei. Step by step wird der Modellbauer mit den Anleitungen fast unweigerlich zum Erfolg geführt. Der Zusammenbau der Modelle bereitet keinerlei Schwierigkeiten und geht in weniger als 30 Minuten von der Hand, da sich die Klebearbeiten einzig auf das V-Leitwerk und die Servoabdeckungen beschränken. Alle für den Betrieb notwendigen Servos und Kabel sind werkseitig bereits eingebaut und fertig verlötet.

V-Tail_3

Der Inhalt des EDF-Bausatzes; alle Teile sind sicher verpackt, um die empfindliche Oberfläche zu schützen.

Die Schaumteile sind sauber verarbeitet und mit dem kompletten Finish versehen. Die farblichen Oberflächen sind allerdings sehr empfindlich – aber das gilt für die meisten Modelle in dieser Machart. Hier ist nicht nur beim Zusammenbau Vorsicht beim Handling geboten. Flügel und Höhenleitwerk sind bei beiden Modellen identisch, einzig am Rumpf zeigen sich die Unterschiede.

Das EDF-Modell hat einen Aufbau, der den 50-mm-Fünfblatt-Impeller aufnimmt. Hierbei handelt es sich um eine formschöne Lösung, um den Impeller harmonisch in einen Seglerrumpf zu integrieren. Ein Regler aus der robbe E-Coline-Serie stellt das Bindeglied zwischen dem 1.300er 3s-LiPo und dem Brushless-Motor dar. Mit dem Triebwerk gab es bei der ersten Inbetriebnahme zumindest bei unserem Exemplar allerdings Probleme: Die ab Werk fertig montierte Antriebseinheit war offensichtlich verspannt eingeklebt worden mit der Folge, dass der Rotor am Impellerring geschliffen hat. Auf Nachfrage hat robbe mitgeteilt, dass dieses Problem bei einigen wenigen Bausätzen der ersten Serie aufgetreten ist, die Qualitätskontrolle intensiviert wurde und wir somit wohl ein Montagsmodell erwischt hatten. Bei unserem Testmodell wurde mit feinem Schleifpapier vorsichtig nachgearbeitet, bis eine ordnungsgemäße Funktion des Antriebs gewährleistet war. Nach dieser »Operation« war allerdings das Spaltmaß zwischen Rotor und Ring ein wenig größer geworden, was zwangsläufig etwas Leistung kostet.

V-Tail_4

Beide Versionen sind mit dem gleichen Regler ausgestattet.

Der Hersteller bietet in der Bauanleitung den Einbau eines zweiten Höhenruderservos  an. Wir haben uns jedoch für die Standardvariante mit einem Servo entschieden, bei der auch die Gewichtsangabe von 500 Gramm exakt eingehalten wurde. Trimmblei ist bei der angegebenen Konfiguration nicht erforderlich. Bei den Vorbereitungen für den Erstflug haben wir uns an die Angaben des Herstellers gehalten und alle vorgegebenen Einstellwerte übernommen, die sich erfreulicherweise in der Praxis als stimmig herausstellten.

V-Tail_2

Alle Teile der Prop-Version. Die Qualität der Schaumteile ist makelos.

Bau V-Tail Prop
Der Aufbau des V-Tail Prop ist identisch mit dem seines Impeller-Bruders. Auch hier ist die Bauzeit extrem kurz. Auch hier sei erwähnt, dass das angegebene Abfluggewicht wiederum bis aufs Gramm genau den Herstellerangaben entspricht. Auch bei der Propellerversion wurde auf das zweite Höhenruderservo verzichtet. Ebenso wurden die werksseitigen Ruderausschläge eingestellt. Auch in der Propellerversion sind drei E-Coline-Servos 8G verbaut, und die 20 A-Regler beider Modelle sind identisch. Bei der ersten Inbetriebnahme des V-Tail-Prop stellte sich heraus, dass der Spinner auf den Motorbefestigungsschrauben auflag und …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 6/2013 des MFI Magazins.