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Stuntmaster — »Er wird Sie begeistern!«

Eingereicht

Mit diesen Worten bewirbt die Firma Multiplex ihren neuen kleinen Kunstflug-Allrounder. Das wollte unser Autor Ingo Seibert genauer wissen. Er ist zwar kein ausgewiesener 3D-Flieger, aber was nicht ist, kann ja durchaus noch werden!

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Im Zweifelsfalle trifft diese letzte, zumindest ansatzweise despektierliche Frage auf das hier schreibende Individuum zu, denn zum einen hat selbiges vor nicht allzu langer Zeit Schaumflieger noch als Teufelszeug abgetan, zum zweiten lag eben jenes Gerät namens Stuntmaster nun doch tatsächlich nebst einiger anderer Utensilien im Kofferraum meines Wagens, um dem alljährlichen Sommerzeit-Begrüßungsfliegen unter Freunden entgegen zu streben.

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Der Zusammenbau ist aufgrund der Bauweise schnell und einfach zu bewerkstelligen. Hier sieht man die Verzapfung von Fläche und Rumpf.

Aber von vorne. Multiplex hat sich mittlerweile mit seinen Modellen aus Elapor einen sehr guten Ruf erarbeitet, und der reicht vom Baukasten über den Preis bis hin zu den Flugeigenschaften. Neben der allzeit für jedweden Unfug bereitstehenden Fun-Cub sowie dem Feierabendflitzer Razzor (siehe MFI 1/2013) suchte ich jetzt ein Modell, das für den winterlichen Hallenflug, den Urlaub oder den Start auf der Wiese hinterm Haus geeignet ist.

Zusammenstecken
Beim besten Willen, von Bau kann man spätestens hier nicht mehr ansatzweise sprechen. Die drei Servos vom Typ MS-12016 samt Ruderhebeln sitzen bereits an Ort und Stelle, ebenso der komplette Antriebsstrang, bestehend aus dem Steller MULTIcont BL-18 SD sowie dem bürstenlosen Motor, namentlich PERMAX BL-O 2206-1050. Der in meiner RR+-Version beiliegende dreizellige Akku weist eine Kapazität von 450 mAh auf uns passt genau unter die – natürlich – fertige und mit einem Magnet gehaltene »Motorhaube«.

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Sogar der Spinner ist aus dem hauseigenen Werkstoff Elapor. Er wie auch der Propeller liegen doppelt bei.

Leitwerk und Fläche werden nach dem Einkleben mittels abgelängter Kohlestäbchen und passender Spritzteile abgestrebt; die Anlenkung der Ruder übernehmen ebenfalls fertig beiliegende Kohlestäbchen, die zudem noch in pfiffigen Führungen stecken. Schraubbare Gabelköpfe nebst Sicherungsringen und Zubehör, oder um es kurz zu machen: alles ist dabei! Sogar ein zweiter Spinner (ebenfalls Elapor) sowie ein Ersatzpropeller der Größe 9 x 5 finden sich im Kasten.

Da ich die Bauanleitung zu Hause vergessen hatte (die übrigens, wie gewohnt, in gedruckter Form und sehr ausführlich beiliegt), wurde der Stuntmaster am Abend des Fliegertreffens unter Zuhilfenahme von Sekundenkleber und begleitet von den guten Ratschlägen der Kollegen innerhalb von 30 Minuten zur Flugreife gebracht. Alles ist selbsterklärend, alles passt, und das ausschließlich so, wie es der Konstrukteur gedacht hat. Der später in der Anleitung zu lesende Satz »Ein schiefer Zusammenbau ist nicht möglich« stimmt einfach. …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 10/2014 des MFI Magazins.

Stuntmaster_youtube