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Kunstflug mit DLA-Power mit der Sbach 342

Eingereicht

Knapp zwei Meter Spannweite hat die Maschine aus dem Programm von MagicFlight. Peter Wessels hat sein Modell mit einem DLA 32 ausgestattet und ist mit dieser Kombination beim normalen Kunstflug wie auch beim 3D-Fliegen rundum zufrieden. 

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Die Sbach-Flugzeugtypen (www.xtremeair.com) gehören neben der neuen Extra 330SC wohl zu den modernsten manntragenden Kunstflugzeugen. Die beiden Versionen (Ein- und Doppelsitzer) werden in kompletter Faserverbundtechnik hergestellt, wobei sich der Rumpf der Sbach durch die geschwungene Form hervorhebt. Mittlerweile haben die beiden Versionen die Bezeichnung geändert; aus Sbach wurden XA-41 (Einsitzer) und XA-42 (Doppelsitzer).

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Der Einbau des Motors und des Dämpfers ist sicherlich der zeitaufwendigste Teil des Baus.

Die Firma MagicFlightrc.com hat eine knapp 200 cm spannende Version der Sbach im Programm, die für Motoren um ca. 30 ccm ausgelegt ist. Neben dem Modell bietet MagicFlight mit dem DLA 32 ein passendes Triebwerk nebst Krümmer und Dämpfer sowie Propeller und CfK-Spinner an. Falcon-Propeller sind zwischenzeitlich bei A. Braeckman Modellbau (www.braeckman.de) zu bekommen. Binnen weniger Tage wurden die bestellten Produkte geliefert und die Bausatzteile auch gleich genauestens inspiziert. Die Bügelqualität war nicht zu beanstanden. Ich habe mir allerdings zur Gewohnheit gemacht, vor Beginn des Baus nochmals alles nachzubügeln und die Kanten mit Sekundenkleber zu versiegeln. Sämtliche Verklebungen waren anstandslos, alle Bauteile hielten den späteren Belastungen im Flug stand.

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Das Innenleben der Sbach bietet den von Modellen dieser Größe gewohnten Anblick.

Bei Wiegen der Bauteile ergaben sich folgende Gewichte: Flügel je 350 g • Höhenleitwerk 160 g • Seitenruder 75 g • Rumpf 724 g • Kabinenhaube 215 g • Motorhaube 150 g • Fahrwerk mit Räder und Radverkleidungen 255 g. Das gesamte Bausatzgewicht mit allen Kleinteilen, Steckungen etc. lag bei knapp 3.200 g und somit im Soll. Die Fertigstellung geht zügig voran, und es ist hilfreich, dass sämtliche Kleinteile mitgeliefert werden. Was fehlt, sind lediglich die Schutztaschen. Eine Bauanleitung in Papierform liegt nicht dabei, dafür aber eine CD mit allem Wissenswerten und hilfreichen Tipps.

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Die Motorhaube wird von vier Schrauben gehalten und ist an das Triebwerk anzupassen.

Nach dem Einkleben der Stiftscharniere mittels UHU Endfest sowie der Ruderhörner können die Rudermaschinen nebst Anlenkungen eingebaut werden. Verbaut wurden auf allen Funktionen Savox-Servos vom Typ 1256 (www.rc-city.de). Servos aus dem Hause Savox bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und werden mehr und mehr eingesetzt.

Die Querruderservos werden stehend eingebaut; auch die Höhenruderservos stehen in der Rumpfseitenwand kurz vor der Nasenleiste des Höhenruders. Optisch gibt es sicher schönere Lösungen. Das Seitenruderservo kann sofort montiert werden. Der Servoausschnitt ist vorbereitet, und die Seilzüge nebst Augenschrauben liegen dem Bausatz bei.

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Vorderansicht mit montiertem Falcon CfK 20 x 8; Props dieses Herstellers haben einen guten Ruf!

An den CfK-Fahrwerksbügel können direkt die Radverkleidungen montiert werden, sämtliche Bohrungen sind fertig, und nach dem Anschrauben des Hecksporns steht das Modell bereits auf seinen Rädern. An der Kabinenhaube braucht nichts getan zu werden; sie wird vorne eingehakt und hinten seitlich mit zwei M3-Schrauben befestigt; auch hier ist bereits alles fertig. Das Höhenleitwerk ist einteilig und passt saugend in den entsprechenden Ausschnitt.

Motortechnisch wurde der bei Magic­Flight mitgeorderte DLA 32 eingebaut. Mittels der beiliegenden Schablone werden die vier Befestigungslöcher ermittelt und die vier Löcher für die hängende Montage des Motors gebohrt. Für den Einbau des Dämpfers wird der Rumpf von unten aufgeschnitten, die in der Mitte verlaufende Leiste getrennt und der beiliegende GfK-Halbschacht eingeklebt. Hinter dem Kopfspant wurde das …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 12/2013 des MFI Magazins.