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Einstiegsdroge MX-2 1,3 »Next Generation« von GB-Models

Eingereicht

Gernot Bruckmann (GB-Models) hat sich in Modellfliegerkreisen bereits mit der Konstruktion der Jak-55 einen Namen gemacht. Nun startet er mit einem neuen Entwurf, der Nachbildung einer MX-2, durch. Zu finden ist das Fliegerchen im Programm von Hepf Modellbau & CNC-Technik – und
gefunden hat es dort unser Autor Jochen Flurer!Gernot Bruckmann (GB-Models) hat sich in Modellfliegerkreisen bereits mit der Konstruktion der Jak-55 einen Namen gemacht. Nun startet Gernot mit einem neuen Entwurf, der Nachbildung einer MX-2, durch. Das manntragende Vorbild wird von der in North Carolina ansässigen Firma MX Aircraft in Composite-Bauweise erstellt und wurde unter anderem bei den bekannten Red Bull-Airraces eingesetzt. Auch Showpiloten wie Gary Ward und Ex-Top-Gun-Pilot Matt Hall setzen bei ihren Vorführungen auf die MX-2.
Die kleine GB MX-2 kommt in einem stabilen Karton und sauber verpackt beim Kunden an. Die Maschine ist als Balsa-Sperrholz-Konstruktion erstellt. Die Flächen sind in teilbeplankter Rippenbauweise ausgeführt. Steckung, Verdrehsicherung sowie die Servoschächte sind vorgefertigt. Als Steckung dient ein 13 x 0,7-mm-Kohlefaserrohr, die Fixierung der Fläche am Rumpf erfolgt mit Befestigungslaschen, in die eine Kunststoffschraube eingreift.
Der Rumpf ist hauptsächlich aus Sperrholzspanten und Balsalängsgurten aufgebaut. Zur Gewichtsreduzierung sind die Rumpfseitenteile im hinteren Bereich großzügig ausgeschnitten. Nur der Rumpfrücken besteht aus einem beplankten Styro-Formteil. Das Seitenleitwerk in vollbeplankter Rippenbauweise ist bereits fertig eingeklebt und der Rumpfkontur sauber angepasst. Im Rumpf sind Fahrwerkshalterung, Motorspant und Flächenaufnahme eingebaut. Die GfK-Motorhaube liegt, mit allen Ausschnitten versehen, fertig lackiert bei. Die Kabinenhaube besteht aus einem Tiefziehteil, ist perfekt lackiert und wird mit einem Kabinenhaubenverschluss sicher auf dem Rumpf gehalten. Das Höhenleitwerk ist profiliert und in beplankter Rippenbauweise ausgeführt.
Die beiliegenden Zubehörteile sind von guter Qualität und können problemlos für den Aufbau verwendet werden. Die sehr ausführliche, mit vielen Fotos versehene deutsche Anleitung lässt bei der Montage keine Fragen aufkommen. Ein Dekorsatz rundet den Lieferumfang ab.
Beim Testmodell waren alle Bauteile sauber gelasert und verklebt, die Bespann- und Lackierarbeiten sehr sauber ausgeführt. Die MX-2 ist neben der gelb/rot/schwarzen Version übrigens auch in Gelb/Blau erhältlich.
Vor dem Beginn der Montage wanderten alle Teile auf die Waage, was folgende Aufstellung ergab:
Nach dem Gewichtscheck geht es an die Montage der Querruder. Wie bei den meisten ARF-Modellen werden die Ruder mit Fließscharnieren an den Flächenhälften befestigt. Für die Anlenkung der Querruder liegen sauber gefräste GfK-Ruderhörner bei. Diese werden mit 5-min-Epoxy in die bereits vorgefertigten Aussparungen geklebt. Für die Anlenkung der Querruder kommen beim Testmodell DS381-Servos zum Einsatz. Um maximale Ausschläge zu gewährleisten, bekommen die Standardservoarme Servohebelverlängerungen aus GfK aufgesetzt. Auch die liegen dem Bausatz bei. Die erforderlichen Rudergestänge sind bereits passend abgelängt. Kugelköpfe auf beiden Seiten garantieren eine spielfreie Anlenkung.
Gemäß Anleitung geht es mit der Montage des Seitenruders und des Spornrads weiter. Um ein Ausschlagen des Spornrads im Seitenruder zu vermeiden, wird ein 10 mm langes Stückchen 4-mm-Buchendübel in das Seitenruder geklebt; eine 2-mm-Bohrung nimmt den abgewinkelten Draht des Spornfahrwerks auf. Für die doppelseitige Anlenkung des Ruders werden im nächsten Schritt die beiden GfK-Ruderhörner eingeklebt. Das Anschlagen des Seitenruders erfolgt, wie bereits bei den Querrudern mit Fließscharnieren. Zwei Holzschrauben übernehmen die Befestigung des Spornfahrwerks am Rumpfboden.
Für die Ansteuerung des Seitenruders ist ein zentrales Servo im Kabinenbereich vorgesehen. Beim Testmodell kommt ein Graupner DES 578 BB MG zum Einsatz. Auch hier wird der Servoarm mit einem GfK-Frästeil verlängert und sichert so maximale Ausschläge. Die Anlenkung in Form von ummanteltem Stahlseil und Quetschhülsen wurde beim Testmodell gegen 0,8-mm-Stahllitze und Löthülsen ausgetauscht. Bei den Anlenkungen hat wohl jeder Modellbauer seine Präferenzen. Für die Verbindung zum Ruderhorn kommen dann wieder die beiliegenden Kugelköpfe zum Einsatz.
Beim Einbau des Höhenleitwerks muss die in der Anleitung angegebene Reihenfolge eingehalten und das Höhenruder erst nach dem Einsetzen des Leitwerks anscharniert werden. Nachdem das Ruder mit dem Leitwerk verbunden ist, wird die gesamte Einheit ausgerichtet und mit Weißleim und …

Einen ausführlichen Bericht über weitere technische Merkmale, Montage sowie Flugerfahrungen  lesen Sie in der Ausgabe 10/2012 des MFI Magazins.

Fazit
Gernot Bruckmann ist es auch mit der MX-2 wieder gelungen, eine ausgereifte Konstruktion auf den Markt zu bringen. Der Bausatz gehört qualitativ in die obere Liga und braucht den Vergleich mit Mitbewerbern nicht scheuen.
Die Flugeigenschaften sind ausgewogen, insbesondere beim 3D-Fliegen spielt die Maschine ihre Stärken aus. In Kombination mit dem AXI-Motor steht in allen Fluglagen ausreichend Leistung zur Verfügung, was insbesondere beim Turnen Sicherheit bringt.
Bleibt zum Schluss nur zu hoffen, dass Gernot an weiteren Modellen der »next Ge