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Aktuelle Ausgabe

Liebe Leser,

Vor einiger Zeit rief mich ein Modellbauer an, der mir erzählte, dass er gerade das Jagdflugzeug Pfalz D.IIIa aus dem Ersten Weltkrieg baue, und mich fragte, ob ich nicht einmal Lust hätte, ihn in seiner Werkstatt zu besuchen. Allerdings wisse er nicht, ob seine Modellbaukünste den hohen Ansprüchen der MFI genügen. Selbstverständlich nahm ich die Einladung sofort dankend an. Was gibt es schließlich schöneres, als einen aktiven Modellbauer in seinem »Heiligtum« besuchen zu dürfen? Als ich dann bei Herrn Vögeli die Werkstatt betrat, verschlug es mir sprichwörtlich den Atem, stand doch auf dem Baubrett ein herrlicher Rohbau der Pfalz D.IIIa. Wohin man auch schaute, gab es neue Scale-Details zu entdecken. Allein schon das zu diesem Zeitpunkt noch provisorisch eingebaute Cockpit war eine perfekte Replik der großen Vorbilds. Die vielen liebevoll ausgestalteten Details sind dabei vollständig als Eigenkonstruktionen entstanden, auf zugekaufte Zubehörteile wurde vollständig verzichtet. Wie das so ist, kam man natürlich in Fachsimpeln, und so erzählte mir Herr Vögeli, dass er sich eine Kopie des originalen Ersatzteil-Katalogs der Pfalz-Werke besorgen konnte, in denen sämtliche Bauteile bemaßt und abgebildet sind. Auf dieser Grundlage konnte er sämtliche Teile maßstabsgerecht nachbilden. So sind alleine schon die beiden Spandau-MGs für sich kleine Meister-Modelle. Klar, dass solch ein Ausnahmemodell nicht in einer Bausaison zu erstellen ist, Herr Vögeli baut momentan seit drei Jahren und schätzt, dass er noch weitere zwei Jahre bis zum Erstflug braucht. So lange möchten wir natürlich nicht warten, und deshalb nehmen wir Sie ab Seite 22 mit auf den Werkstatt-Besuch und stellen den Rohbau dieses Ausnahme-Flugzeugs vor. Zudem hat uns Herr Vögeli versprochen, dass er in zukünftigen Berichten einige Tipps und Tricks verraten und uns natürlich über den Baufortschritt seiner Pfalz D.IIIa auf dem Laufenden halten wird. Wenn auch Sie ein Schmuckstück in der Werkstatt haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören und zu lesen. Schließlich ist die MFI eine Zeitschrift von Modellbauern für Modellbauer, die vom Mitmachen lebt und sich der schönen Tradition des echten Modellbaus verpflichtet sieht. Also bitte keine falschen Bescheidenheiten und zum Stift, der Tastatur oder dem Telefon gegriffen – für Modellbauer und ihre Projekte hat die MFI-Redaktion stets ein offenes Ohr.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und natürlich Bauen und Fliegen!

Ihr Dirk Klotter

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe:

MFI 11/2017

MFI-Titel-11-17
Titelthema
  • 20. Elbefliegen
    Teilnehmerrekord in Dresden
Mit MFI unterwegs
  • 20. Elbefliegen
    Teilnehmerrekord in Dresden
  • Have Matsch Fun
    Gute Laune trotz Regen beim Euroflugtag in Rheidt
  • Museums-Raritäten
    Pony-Show – P-51 Mustang in freier Wildbahn
  • RAF Museum Hendon und RIAT Fairford
    Eine Zeitreise durch die Luftfahrtgeschichte
  • Die Mutter aller Airshows
    Horizon Airmeet 2017 in Donauwörth / Genderkingen
Segelflug
  • The Neon Pocket Rocket
    Der Voll-GfK-Hotliner Mini Hawk III von Horizon Hobby
Elektroflug
  • Alles hört auf mein Kommando
    Der Commander von E-Flite
  • de Havilland DHC-6 Twin Otter
    Pichlers kanadischer Otter
Test & Technik
  • Intelligent geregelt
    Die Regler von KONTRONIK, Teil 2
  • Maximale Elektro-Power
    Elekro-Getriebe effizient ausgelegt
  • Auf Empfang
    Futaba-Empfängr R7018SB
Jet-Modellflug

JETmix
• Jet-WM 2017 in Finnland
• CG Meter Basic von Xicoy
• Transportable Jetcraft-Tankstation

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