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Tidewater — Das Flugboot von Hobbico / Flyzone

Eingereicht

Jeder von uns kennt das sicher aus eigenem Erleben: Da gibt es etwas, das man schon immer einmal tun wollte. Bei Detlef Esser war es so, dass er nach über einem halben Jahrhundert Modellflug endlich mal aufs Wasser wollte – das fehlte einfach noch. Dass dabei nicht von einem Gummiboot die Rede ist, versteht sich von selbst!

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Natürlich gibt es dazu eine Vorgeschichte: Zu Zeiten, als nur ein Verbrenner als Antrieb in Frage kam, waren die dafür benötigten Wasserflächen in Deutschland eher begrenzt. Auch geht so ein Verbrenner schon mal zum falschen Zeitpunkt aus – ergo braucht man ein Schlauchboot. Das war alles eher eine Sache von wenigen Experten, deren Berichte ich aber immer mit großem Interesse verfolgt habe

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Der Motor in seinem Gehäuse, nebst Prop und Spinner – alles sauber gefertigt.

Alles änderte sich mit der Revolution durch LiPo, Brushless und Co. Gerade auch dem Wasserfliegen eröffneten sich völlig neue Möglichkeiten an Fluggeländen, und selbst mehrmotorige Modelle stellten nun kein Hindernis mehr dar. Also auf zu neuen Ufern! Das Modell Tidewater hatte es mir angetan, keinem realen Vorbild folgend, doch richtig schick. Auf der US-Homepage von Hobbico gibt es einen netten Film hierzu; dieser zeigt das einfache Handling von Start und Landung auf dem Wasser.

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Der Propeller hat auffällige »Winglets«.

Kurzmontage
Geplant war das schon für den Herbsturlaub an der Ostsee, doch da war das Modell gerade ausverkauft. Das Modell bekam ich dann im November, und natürlich dachte ich nun auch ans Starten auf Schnee. Also alles aus dem schönen Karton herausgeholt (exzellent verstaut und zusätzlich in Folie gehüllt), erst mal betrachtet und für gut befunden. Die Anleitung liegt bei (englisch, französisch und deutsch) und ist, da es nicht viel zu tun gibt, entsprechend kurz, jedoch sind nützliche Hinweise zum Wasserfliegen vorhanden – sehr löblich!

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Das Seitenleitwerk mit dem Höhenruderservo nebst Anlenkung.

Da an diesem Montagesatz absolut nichts zu verkleben ist, montierte ich alles auf dem Küchentisch zusammen. Den Weg in den Hobbykeller kann man sich sparen, echt! Das Gestänge für die Höhenruderanlenkung wird am Servo eingehängt, das Höhenruder aufgesetzt und mit einer Schraube fixiert, das Gestänge am Ruderhorn eingestellt – fertig.

Der sauber gefertigte zwölfpolige Motor ist im Motordom bereits montiert; es gilt also, die drei Motorkabel durch die Fläche durchzufädeln und den Dom mit zwei Kunststoffschrauben mit dem Flügel zu verbinden. Der Regler wird mit beiliegendem Klettband an der Rumpfseitenwand fixiert, die Drehrichtung des Motors gecheckt, dann Flügel aufschrauben – bingo. Die Stützschwimmer werden einfach in die dafür …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 10/2014 des MFI Magazins.