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Jubiläen in Lugano

Eingereicht

Der diesjährige Europacup Wasserflug fand vom 6. bis 8. September 2019 am Luganer See statt. An diesem für den Modell-Wasserflug geschichtsträchtigen Ort wurden gleich vier Jubiläen gefeiert. Diem Anlass entsprechend war das Teilnehmerfeld so groß wie noch nie, zumal gerade in dieser äußerst schönen Gegend. Es wurde der 50. Europacup Wasserflug, der 60. Wettbewerb der Gruppo Aeromodelliste Lugano, der 25. Pokal »Marco Feretti« und der 20. Europacup Semi­scale (1999 erstmals in Lugano) durchgeführt.

Günter Hückl konnte mit seiner komplett selbst gebauten Arado Ar 196 den Semiscale-Wettbewerb für sich entscheiden …

Insgesamt 52 Teilnehmer und Piloten in beiden Klassen aus sieben europäischen Ländern waren angereist. Das von den Luganer Modellfliegern organisierte Rahmenprogramm war der Veranstaltung mehr als würdig. Bereits im letzten Jahr wurde ein kleiner Wettbewerbs-Programmteil für Retro-Modelle angekündigt und sicher war sich der Veranstalter nicht klar, welchen Volltreffer er damit gelandet hat. Grundsätzlich handelt es sich aus der Historie heraus in Lugano um einen Kunstflugwettbewerb, daher soll auch mein Bericht mit dieser Klasse beginnen. Der Cup ist ein Mannschaftswettbewerb und der riesige Pokal geht daher immer an eine Mannschaft, nicht an einen einzelnen Piloten.

Der Spark von Bernd Enenkel auf der Rückfahrt. Das Modell liegt gut im Wasser, das Schwimmerwerk stimmt und es kommt ohne viel Schnick- Schnak aus. Es liegt eben viel am Piloten.

Der Wettbewerb

Freitag, 6. September 2019. Das Wetter ist super. Nach dem Briefing wird festgelegt, dass aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und der damit verbundenen knappen Zeit das Kunstflugprogramm nur bis zum Zwischenwassern geflogen wird. Zeitgleich erfolgt die Baubewertung der Semiscale-Modelle. Der Flugwettbewerb in der Klasse Semiscale beginnt nach dem ersten Kunstflug-Durchgang. Erstmals wurde die Auswertung mit der Notaumatic gemacht, so dass die Ergebnisse sehr schnell auf einem Bildschirm bekannt gemacht werden konnte.

Europacup Wasserflug F3A und Semiscale 2019

Die Cocaine des Autoren.

Es geht los Bernd »Barni« Grossam sollte den Wettkampf eröffnen, sein Modell hatte aber technische Probleme und so wurde der sympathische Romain Trevisan aus Belgien ins kalte Wasser geworfen, und er hatte die undankbare Aufgabe, den Durchgang zu eröffnen. Bernd Grossam kann anschließend mit seinem Ersatzmodell nachstarten. Bei idealen Bedingungen setzt sich Fabrizio Albonico vom veranstaltenden Verein mit seinem Modell Caleus an die Spitze, ganz knapp dahinter der junge Raphael Prüfer und schon mit etwas Abstand Bernd Enenkel, Stephan Prüfer, Renato Buzzi, Bernd »Barni« Grossam, Guido Baggioli, Hans Hirschberger, Jerome Savioz und Georg Thanner.

Andreas Bischel belegte mit seiner Beaver den zweiten Platz. Er hat schon viele Beavers gebaut und wer seine Modelle kennt, weiß, dass er einfach perfekt baut und lackiert.

Erstaunlich ist das Abschneiden im ersten Durchgang von Spitzenpiloten Ludwig Stork. Sonst eher für vordere Plätze gut, hat er einen schlechten Start, ebenso der 16 malige Europameister Michael Kröger, der sich nach dem ersten Durchgang auf Platz 15 wiederfindet. Außenseiter Wolfang Roth überrascht mit seinem Einsager Thomas Eckle mit Platz 11 und sorgt für ein leises Raunen. Aber da ein …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 2/2020 des MFI Magazins.