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Drei Meter Spaß ohne Grenzen …

Eingereicht

… Pace V4 von Lesky Composite

Ich muss zugeben, ich bin ihnen verfallen, diesen schwarzen Edelsteinen von Daniel Lesky. Seine Modelle sind für mich eine hervorragende Symbiose aus enormer Stabilität und ausgezeichneten Allround-Eigenschaften. Dass sie zudem noch ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis offerieren und äußerst sauber gefertigt sind, rundet die Angelegenheit erfreulich ab. Lediglich die Lieferzeiten könnten Anlass zur Kritik geben. Aber das entspricht seiner Philosophie von einer qualitativ hochwertigen Fertigung im Einmannbetrieb. So vergingen auch bis zur Auslieferung des hier vorgestellten Pace V4 etliche Monate, bis ich die Bausatzkomponenten endlich in die Hand nehmen konnte.

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Wie auch schon die Vorgängermodelle, ist der Pace V4 komplett in Kohlefasertechnik gefertigt. Einzig die Kabinenhaube ist aus silbernem GfK-Gewebe gefertigt, kann jedoch auch in anderen Farben geordert werden. Für ein buntes Outfit sorgen aufgebrachte Dekors aus Klebefolie, die den Kundenwünschen entsprechend angefertigt und aufgebracht werden. Ich habe mich für eine etwas auffälligere Leuchtfolie entschieden, da diese Farben vor dem norddeutschen, regelmäßig weißmilchigen Himmel einen sehr schönen Kontrast abgeben. So ist die Erkennbarkeit des Modells auch in größeren Entfernungen sehr gut.

Nach den bisher gemachten Erfahrungen mit der Bauteilequalität war ich gespannt wie ein Flitzebogen, ob eine weitere Steigerung der Fertigungsqualität bei Lesky Composite überhaupt noch möglich sei. Und was soll ich sagen, wieder einmal hat sich Daniel Lesky übertroffen, bei jedem neuen Modell legt er noch einmal etwas drauf. Die Rumpfnähte sind noch feiner und sauberer gefertigt, die Einfassungen der Servoschachtabdeckungen und Rudergestängedurchführungen noch einen Tick akkurater ausgeführt und die Kantenverarbeitung noch scharfkantiger als bei den älteren Modellen.

Das Modell wird sauber verpackt und in meinem Fall in den zusätzlich georderten Schutztaschen in einem stabilen Karton geliefert. Es ist eine Freude, die einzelnen Komponenten aus der Verpackung zu schälen und den Pace zusammenzustecken. Das gelingt problemlos und ohne irgendwelche Nacharbeiten. Daniel baut die Modelle vor der Auslieferung einmal komplett auf und prüft die Passungen. Es gibt kein Modell, das nach Auslieferung nicht sauber zusammenpasst.

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Nach dem ersten Check der Komponenten wurden die einzelnen Teile auf die Waage bugsiert und die einzelnen Gewichte notiert: Rumpf 410 g, Tragfläche links 893 g. Tragfläche rechts 894 g. Höhenleitwerk 90 g. Tragflächenverbinder 148 g, Kleinteilesatz 110 g. Mit einem Bausatzgewicht von 2.545 g zählt der Pace damit nicht unbedingt zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Aber dafür bietet er auch eine überragende Festigkeit, die in dieser Kategorie ziemlich einzigartig sein dürfte.

Die Suche nach den Antriebskomponenten
Der Pace V4 war nicht das erste Modell von Daniel Lesky, das ich ausgerüstet habe. Da ich meine Segler überwiegend im Flachland fliege, war es für mich von Anfang an klar, ihn zu elektrifizieren. Die von Daniel auf seiner Website gemachten …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 9/2016 des MFI Magazins.