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BAT60 – Die Fledermaus von Weatronic wird flügge

Eingereicht

Lange musste man auf den neuen Wetronic-Handsender warten. Vor weit über zwei Jahren war der BAT 60 angekündigt worden. Software-Entwicklung, Formenbau und Hardware forderten jedoch ihren zeitlichen Tribut, bis dieser Hightech-Sender dann endlich aus der Taufe gehoben wurde. Nun hat er die ersten Feuerproben bestanden – auch bei unserem Autor Ingo Seibert!

BAT-60_Weatronic-(1)Der geneigte Leser wird es mittlerweile festgestellt haben: Ich bin neuen Dingen gegenüber durchaus aufgeschlossen. Als sich mir die Möglichkeit bot, den neuen BAT 60 von Weatronic einmal auf Herz, Nieren und sonstige Organe hin zu prüfen, musste ich natürlich zusagen!

Ende letzten Jahres dann traf der BAT 60 mit der allerersten Auslieferungs-Firmware 6.01 bei mir ein – mit dem deutlichen Hinweis, dass es sich hierbei um eine Vorab-Version handle, bei der noch einige Funktionen fehlten. Trockenübungen und Mutmaßungen sind meine Sache nicht, und so ergänzten zwei Empfänger sowie ein LinkVario (das ich auch für alle anderen bei mir im Einsatz befindlichen Systeme verwende und somit perfekt vergleichen kann) und eine stattliche Zahl von Wechselschaltern, Knüppeln in verschiedenen Längen sowie sonstiges Zubehör das Equipment.

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Ein Blick unter die Abdeckung offenbart die mannigfaltigen Anschlüsse jedweder Art. In der Mitte hat hier zum Test das WiFi-Dongle Platz genommen, das ansonsten einen eigenen Platz im Gehäuse hat.

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Das soll nichts anderes bedeuten, als dass es nunmehr um die Äußerlichkeiten gehen soll. Der BAT 60 kommt in einem stabilen und gut gefertigten Aluminiumkoffer mit passgenauen Schaumstoffeinlagen. Zum Set gehören ein bequemer gepolsterter Sendergurt, das Steckerladegerät nebst Adaptern für Stecksysteme anderer Länder und ein wenig Werkzeug. Eine Anleitung in gedruckter Form wurde bei meinem Sender noch nicht mitgeliefert, wohl aber waren zeitgleich mit dem Erscheinen neuer Firmware-Versionen die jeweils aktuellen Anleitungen auf der Internetseite verfügbar.

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Selbst normale Klinkenstecker sitzen bei geschlossener Abdeckung sicher und geschützt. Am Sender steht nichts ab.

Der Sender verfügt über ein großes und kontraststarkes Farbdisplay mit Touchfunktion. Über dieses werden alle Eingaben vorgenommen und die Daten angezeigt. Die Touch-Flächen sind so groß gestaltet, dass man den Sender auch ohne Zielwasser oder mit großen Fingern problemlos bedienen kann. Im Flugbetrieb kann der Touchscreen gegen ungewollte Betätigung gesperrt werden.

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Das pieksaubere Innenleben. Die vier LiIon-Zellen mit je 3.000 mAh fallen direkt ins Auge.

Nun bin ich kein ausgewiesener Handsenderpilot, und mit dem BAT 64 steht inzwischen auch dem Pultsenderpiloten entsprechendes Gerät zur Verfügung. Um aber das neue Weatronic-Konzept zu erforschen, war mir natürlich auch der BAT 60 recht, denn die beiden unterscheiden sich dahingehend nicht großartig. Um Aussagen aus berufenem (Handsender-) Mund zu bekommen, habe ich jedem verfügbaren Handsenderpiloten den BAT in die Hand gedrückt und um seine Meinung gebeten. Sowohl ich als auch die anderen Piloten empfanden das Gehäuse zwar als recht dick, aber ergonomisch geformt und gut greifbar. Die seitlichen Drehregler sitzen an der richtigen Position und sind gut mit dem jeweiligen Zeigefinger erreichbar, ebenso wie Schalter und Trimmungen (derer sechs) in Form von Endlostrimmern mit Digital-Encodern. Die an der Front angebrachten Wippschalter erfordern beim Betätigen zur Sendermitte hin indes etwas längere Gliedmaßen oder eben ein Umgreifen, zudem ist die Mittelstellung etwas »weich«.

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Die mechanisch äußerst aufwendige Knüppelmechanik.

Hinter der gummiartigen Abdeckung unterhalb des Displays liegen sicher vor Staub und Schmutz der SD-Kartenslot, zwei normale sowie ein Mini-USB-Anschlüsse, die Ladebuchse, die 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Kopfhöreranschluss sowie, ebenfalls direkt an einer Klinkenbuchse abgreifbar, das PPM-Signal.

Sehr gut gelöst sind die auf kleinen Platinen aufgelöteten und mit sekundenschnell lösbaren Messerkontakten ausgerüsteten Schalter. Diese lassen sich durch die entsprechende Vorbereitung im Sendergehäuse zu beiden Seiten hin ca. 25 bis 30 Grad gedreht einbauen und sind somit besser mit den Fingern erreichbar. Zudem gibt es die Schalter in allen möglichen Variationen. Der BAT-Besitzer kann den Sender somit innerhalb von Minuten seinen Bedürfnissen anpassen. Für mich hieß das, oberhalb …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 1/2016 des MFI Magazins.