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MFI-Hangflugwoche 2019

Eingereicht

Segelflug am Hochzeigerhaus im Pitztal

Wie immer geht die Hangflugwoche viel zu schnell vorbei. Insbesondere dann, wenn das Wetter super ist, die Teilnehmer allesamt sympathisch und von morgens bis abends geflogen werden kann. Vom 30. Juni bis 6. Juli 2019 wurde die dritte MFI-Hangflugwoche am Hochzeigerhaus im österreichischen Pitztal durchgeführt. Es waren wieder internationale Gäste aus der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland dabei; auch einige Österreicher schauten vorbei.

Der Termin zur dritten MFI-Hangflugwoche wurde in diesem Jahr so früh gelegt, weil zu dieser Jahreszeit die Sonne in einem steileren Einfallswinkel ins Tal einstrahlt und die Hänge so länger beschienen werden. Die Wahl war goldrichtig, denn die schon früh aufsteigende Thermik ermöglichte das Fliegen von morgens bis abends. Der strahlend blaue Himmel wurde nur von einigen abendlichen Gewittern unterbrochen; Grund für eine Pause und Akku-Nachladungen für einen weiteren entspannten Flug nach dem Abendbrot. Das Wetter und Panorama nach der Anfahrt durch den Wald hoch auf fast 2.000 Metern waren so einladend, dass einige Modellpiloten unmittelbar nach Ankunft gleich eine Runde fliegen wollten, bevor sie überhaupt ans Einchecken dachten. Gut so.

Im Vordergrund stand wieder das Motto stressfreies Fliegen und Spaß für Jedermann. Es spielte keine Rolle, ob man nun mit einem Schäumling oder mit der Voll-GfK-Maschine seine Runden drehte, jeder war willkommen und sollte Spaß am Hang haben. Besonders freute es den Veranstalter, dass einige Piloten nun schon zum dritten Mal dabei waren. Eine Bestätigung für das gute Gesamtkonzept der MFI-Hangflugwoche am Hochzeigerhaus. Vor den ersten Starts erfolgten wieder Einweisungen in die Besonderheiten des Fliegens am Hang und in die Wetterbedingungen. Trotz der vorherrschenden super Disziplin unter den Piloten forderte der Berg im Laufe der Woche dennoch seinen Tribut. Einige Landungen waren recht hart und es kam auch zu Baumberührungen und folgenden Rettungsaktionen. Hier taten sich die Schweizer Piloten besonders tapfer hervor. Apropos: Die Schweizer Fliegergruppe vom Modellflugclub Schaffhausen kam aus Termingründen schon einige Tage vorab. Eine tolle Mannschaft.

Egal, wer wann angereist ist, die Gruppen verschmolzen während der Woche zu einer Gemeinschaft. Hatten doch alle das gleiche Ziel, nämlich Spaß und gemeinsames Fliegen am Hang.

Ab Sonntag »verschmolzen« die verchiedenen Gruppen, schließlich hatten alle ein gemeinsames Ziel, nämlich viel Spaß bei der Hangfliegerei. Weitere Infos hierzu auch unter www.mg-schaffhausen.ch/clubdesk/. Die etwas herberen Landungen und sonstiger »Bergzoll« sorgten wieder für viel Gesprächsstoff an den gemütlichen Abenden. Der ständig präsente Schweizer Schnupftabak sorgte für eine willkommene aromatische Abwechslung zum norddeutschen Pendant aus getrocknetem Seetang. Fliegerlegende Friedel Borst nahm ebenso an der Hangflugwoche teil und bereicherte die Gesprächsrunden mit seinen tollen Fliegergeschichten und darüber weit hinaus.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 10/2019 des MFI Magazins.