Aus der Redaktion

Hier finden Sie Interessantes, Wichtiges, Hintergründiges, Literatur, Multimedia und mehr ...

szene

Treffpunkte, Kontakte, Meinungen, Erfreuliches, Ärgernisse - was ist los in der Modellbauszene...

archiv

Sie haben einen Bericht verpasst oder möchten einfach in alten Ausgaben stöbern…

Home » Aus der Redaktion, kurz & bündig

Die fliegenden Bullen von Red Bull

Eingereicht

Teil 2: Die Flugzeuge der Flying Bulls

Nachdem wir im ersten Teil des Berichts die Flying Bulls und die Hangars 7 und 8 besucht haben, stellen wir nun einige Flugzeuge der Flying Bulls im Detail vor. Alle Maschinen vorzustellen würde wohl den Rahmen sprengen. Eines kann man aber vorweg sagen: Ein Besuch des Hangar-7 in Salzburg lohnt sich immer!

Douglas DC-6B

Seit die Restaurierung der Douglas DC-6B im Jahr 2004 abgeschlossen wurde, ist sie das Flaggschiff der Flying Bulls-Sammlung. Die Maschine wurde 1958 hergestellt und an die jugoslawische Staats-Airline ausgeliefert. Staatschef Marschall Tito ließ sie zu einem Luxusflugzeug für seine illustren Gäste umbauen. 1975 wurde die DC-6 an den sambischen Staatschef Kaunda verkauft, der sie ebenfalls als VIP-Flugzeug benutzte. Mit Beginn des Düsenzeitalters fristete sie ihr Dasein auf dem Vorfeld des Flughafens Lusaka. Ein Luftfahrtunternehmen aus Windhoek entdeckte die Maschine und nutzte sie für Rundflüge über Westafrika, bis sie 1999 wieder zum Verkauf stand. Im März 2000 entdeckte der damalige Chefpilot der Flying Bulls Sigi Angerer das Angebot, einige Tage später war der Vorvertrag unterzeichnet und die Maschine auf dem Weg nach Salzburg. Aufgrund ihres schlechten Zustands dauerte die Restaurierung deutlich länger als vermutet, aber nach drei Jahren und zehntausenden Arbeitsstunden konnte das Flugzeug den Hangar verlassen. 2013 wurde die DC-6B mit der Kennung OE-LDM vom amerikanischen in das österreichische Luftfahrzeugregister übernommen.

Lockheed P-38 Lightning

Die P-38 Lightning mit der Serien-Nummer 44-53254 wurde im Jahr 1944 gebaut und im Südwestpazifischen Raum eingesetzt. Nach dem Krieg erhielt sie die zivile Registrierung N25Y. Nachdem sie in die Hände des amerikanischen Racing-Enthusiasten J. D. Housten übergegangen ist, wurde sie auf Geschwindigkeit getunt und bei den in Amerika so beliebten Air Races eingesetzt. Marvin »Lefty« Gardner konnte mit der inzwischen »White Lightning« getauften P-38 bei den Reno Air Races etliche Rennen für sich entscheiden. 2001 wurde die »White Lightning« auf dem Rückflug von einer Airshow vom Blitz getroffen und bei der Notlandung auf einem Baumwollfeld in Mississippi schwer beschädigt. So wurde sie von den Flying Bulls übernommen und es gelang, sie durch eine umfassende Instandsetzung und Restaurierung bei Ezell Aviation in Texas wieder auf die Beine zu stellen. Im Bauch eines Frachters ging es von Pensacola über den Atlantik nach Hamburg. Von dort …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 9/2019 des MFI Magazins.