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Zu Besuch bei den Flying Bulls in Salzburg

Eingereicht

Teil 1: Die fliegenden Bullen von Red Bull

Schreibt man über die Flying Bulls, dann muss man zunächst von einer Dose Energy-Drink mit dem Label »Red Bull« und dann von dem Fliegerenthusiasten Sigi Angerer berichten. Dietrich Mateschitz war im Jahr 1982 während einer Dienstreise in Südostasien auf die dort bereits damals weit verbreiteten Energy-Drinks aufmerksam geworden. Daraufhin erwarb er internationale Lizenzrechte an der thailändischen Marke Krating Daeng (zu deutsch »roter Stier« oder englisch »red bull«). Zwei Jahre später gründete Mateschitz zusammen mit dem thailändischen Hersteller die Red Bull GmbH mit Sitz in Fuschl am See. In diesem ersten Teil stellen wir die Flying Bulls vor, im zweiten Teil in der nächsten MFI widmen wir uns den eingesetzten Flugzeugen.

Blick auf den Standort der Flying Bulls am Salzburger Flughafen. Rechts der Hangar-7, links der Hangar-8. Dazwischen befindet sich der Flugbetriebsbereich mit einem Teil der Flying Bulls-Flotte (Bild The Flying Bulls).

Im Jahre 1987 gelangte der koffeinhaltige Energy-Drink Red Bull zunächst auf den österreichischen Markt. Durch gezieltes und professionelles Marketing verbreitete sich die Marke in wenigen Jahren weltweit. Red Bull wurde zu einem Synonym für einen Energy-Drink und das Label, die beiden roten Bullen, prägte sich durch die gezielte Werbung bei den Kunden ein. Mittlerweile engagiert sich Red Bull federführend bei vielen Veranstaltungen, Institutionen und sportlichen Aktivitäten wie z. B. das Formel 1-Team »Red Bull Racing«, den Fußballclubs »Red Bull Leipzig«, »FC Red Bull Salzburg« und »New York Red Bulls« sowie den Eishockeyclubs: »Red Bull Salzburg« und »EHC Red Bull München«. Getreu dem Werbeslogan »Red Bull verleiht Flügel« sind die »Flying Bulls« ein Tochterunternehmen von Red Bull.

»Wenn ich die Corsair fliege, ist alles schön!« so Eric Goujon. Er flog die Maschine auf der Airpower 2016.

Die Geschichte der Flying Bulls geht zurück in die 1980er Jahre. Siegfried »Sigi« Angerer flog damals Airliner bei Tyrolean Airways. Seine Leidenschaft gehörte jedoch den historische Flugzeugen. So beschaffte er sich als ersten Warbird eine North American T-28B Trojan. Die Maschine wurde nach Innsbruck gebracht und dort restauriert und auch geflogen. Es folgten eine Grumman G44 Widgeon und die legendäre Chance Vought F4U-4 Corsair. Ein Rundflug in eben dieser Maschine brachte Sigi und Dietrich Mateschitz zusammen. Schnell erkannten die beiden die Chance einer vielversprechenden Zusammenarbeit unter dem Label der beiden roten Bullen, die zur Gründung der Firma Flying Bulls im Jahre 1999 führte. Die Flugzeugflotte wuchs und wuchs und aus Platzgründen verlegte man Ende der 1990er den Standort der Flying Bulls vom Flughafen Innsbruck nach Salzburg. Im Hangar-7 und Hangar-8, die an der Ostseite des Flughafens neu erstellt wurden, erhielten die Flying Bulls ihr neues Zuhause. Zu ihrer Flotte gehören 33 Maschinen in technisch und optisch perfektem Zustand, darunter viele historische und …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 8/2019 des MFI Magazins.