Aus der Redaktion

Hier finden Sie Interessantes, Wichtiges, Hintergründiges, Literatur, Multimedia und mehr ...

szene

Treffpunkte, Kontakte, Meinungen, Erfreuliches, Ärgernisse - was ist los in der Modellbauszene...

archiv

Sie haben einen Bericht verpasst oder möchten einfach in alten Ausgaben stöbern…

Home » Aus der Redaktion

Die Vought F4U Corsair von FlightLine

Eingereicht

Das aus den USA stammende Unternehmen MotionRC entwickelt seit bereits fünf Jahren gemeinsam mit dem Hersteller die FlightLineRC-Modelle. Nun folgt der nächste Schritt über den großen Teich, denn in den Niederlanden hat man eine unter www.motionrc.eu zu erreichende Dependance eingerichtet. Von hier wird der gesamte Vertrieb für Europa abgewickelt. Gut für die Freunde der Freewing- und FlightLine-Modelle, die nun problemlos und schnell erhältlich sind. So ist auch die schnelle Ersatzteil-Versorgung gewährleistet, denn Service wird bei MotionRC groß geschrieben. Neu im Exklusiv-Angebot von MotionRC ist die F4U-1A/1D Corsair von FlightLine. Genau die richtige Kragenweite für unseren Warbird- und Elektrik-Experten Markus Prager, der sein geschultes Auge über die Corsair schweifen lässt.

Exklusiv
Die Firma MotionRC intensiviert die Zusammenarbeit mit den Herstellern Freewing und FlightLine immer weiter. Auch die F4U-1A/1D Corsair ist in gemeinsamer Zusammenarbeit entstanden. Dabei erprobt MotionRC die Modelle auch in Europa und hat sowohl hier als auch in Asien Entwickler, die an den Modellen mitarbeiten und die Produktionsprozesse überwachen. Somit sind diese Modelle auch nur exklusiv bei MotionRC erhältlich.

Die Qual der Wahl
Die Corsair wird von MotionRC in zwei unterschiedlichen Varianten angeboten. So sind die F4U-1A »Birdcage« in grau / blau und der verstrebten Cockpithaube sowie die F4U-1D »Bubble Top« im typischen tiefdunklen »Corsair-Blau« und der großen, unverstrebten Cockpithaube erhältlich. Nach ausgiebigem Studium der Internetseite www.motionrc.eu und der Bedienungsanleitung dürfte die Hardware der beiden angebotenen Maschinen dieselbe sein. Unterschiede gibt es lediglich in den unterschiedlichen Ausführungen der Kabinenhauben, der Farbgebung und im Dekor. Somit sind die hier im Bericht beschrieben Messwerte bei beiden Maschinen identisch.

Der Propeller ist von der stabilen Sorte, einen Kopfstand übersteht er klaglos. Alle Bohrungen für die Schrauben sind exakt in ihrer Position. Ein Propellerblatt liegt als Reserve mit im Baukasten.

Erste Infos
Die Corsair im Maßstab 1 : 8 hat eine Spannweite von 1,6 Metern. Hier sieht man schon, wie groß die Corsair im Original wirklich war. Die Spitfire MK.IX aus gleichem Haus hat im größeren Maßstab 1 : 7 eine kleinere Spannweite von 1,6 Metern. Der Dreiblatt-Propeller macht die Motorisierung etwas einfacher. Ein Dreiblatt erzeugt eben 25 % weniger Standschub als ein Vierblatt-Propeller und kann dadurch etwas größer ausfallen. Ein 6s Antrieb bei 1,6 m Spannweite hat sich bei FlightLineRC mittlerweile als Standard kristallisiert. Das passt perfekt zu den vielen angebotenen Jets aus dem Hause Freewing, die in der Mehrzahl auf Akkus der Größe 6s mit 4.500 bis 6.000 mAh zugreifen. Ein Brushless-Motor mit einem sehr niedrigen Kv von 340 Umdrehungen / Volt treibt einen Scale-Dreiblatt-Propeller in den Abmessungen 18 x 12 Zoll an. Die verwendete Akkugröße ist sehr benutzerfreundlich mit 4.000 bis 6.000 mAh angegeben. Interessant ist, dass sage und schreibe acht Ballastkammern in der Motorverkleidung integriert sind. In diese Kammern kann man bei einem zu leichten Akku Gewicht anbringen. Ein nettes Feature, das in der Praxis eher wenig Verwendung finden wird, deshalb wurde es in der Bedienungsanleitung vermutlich nicht erwähnt.

Der Brushlessmotor mit seinem langsamen Kv ist perfekt auf die Corsair abgestimmt. Die Erwärmung im Modell bleibt immer im grünen Bereich.

125 km / h versprochener Topspeed sind schon spürbar über der maßstabsgetreuen Geschwindigkeit. Allerdings lässt die versprochene Flugzeit von vier bis acht Minuten den Puls schon etwas höher schlagen. Natürlich vergisst der Hersteller dabei nicht zu erwähnen, dass bei vorsichtiger Gashand die Flugzeit merklich nach oben steigt. Besonders erwähnt wird der mehrteilig aufgebaute Flügel der Corsair. Dieser besteht aus mehreren EPO-Schaumteilen und ist mit Sperrholz, Kunststoff, Karbonrohren und Aluminiumprofilen verstärkt. Dieser große und auch durchaus teure Aufwand macht den Flügel wesentlich steifer, als wenn er …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 6/2019 des MFI Magazins.