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Ein Segler-Oldie im Eigenbau

Eingereicht

Ich habe ein Faible für die Oldies unter den Segelflugzeugen. Vor einiger Zeit habe ich eine Libelle Laminar, ein Hochleistungs-Segelflugzeug der ehemaligen DDR im Maßstab 1 : 3,5 nachgebaut. Den Baubericht findet man in der MFI-Ausgabe 11 / 2013. Diesmal hat es mir die Siebert Sie 3 angetan, die Paul Siebert im Jahr 1970 entwickelt hat

Das Original
Die Siebert Sie 3 gilt als Nachfolger der Ka 6CR, die bei Siebert in Münster bis 1970 in Lizenz gebaut wurde. Bis ins Jahr 1974 wurden 27 Exemplare angefertigt. Ein Original der Sie 3 steht bei den Segelfliegern »Am Schwarzen Berg« in Taucha bei Leipzig. Das Flugzeug gehört Herrn Manfred Wonneberger. Da mein Wohnort Wittenberg nur ein Katzensprung von Taucha entfernt ist, konnte ich nach entsprechender Kontaktaufnahme das Flugzeug besichtigen und auch fotografieren. Den Segelfliegern, dem Eigentümer Herrn Wonneberger und der Firma Siebert aus Münster gilt mein herzlicher Dank.

Das Modell
Nun aber zu meinem Modell. Ich habe den Maßstab 1 : 3,5 gewählt, denn in der Größe passt passt es optimal in mein Auto. Als Tragflächenprofil habe ich das DF-101 verwendet. Dieses Profil ist unter uns Modellfliegern wenig bis gar nicht bekannt. Es wurde von dem Amerikaner David Fraser aus einem Clark Y- und NACA 24511 entwickelt. Ich habe mit diesem Profil bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht. Meine Segler mit diesem Profil »rutschen« sehr gut, »Wiesenschleicher« mag ich nicht. Wie bei allen meinen Seglern habe ich Ballastrohre eingebaut, die mit bis zu einem Kilo aufballastiert werden können. So habe ich auch bei starkem Wind keine Probleme.

Die Tragflächen sind in Styro-Abachibaueise hergestellt. Ich verwende Styropor mit 17 kg / qm Raumgewicht, das ist leicht und trotzdem fest genug für unsere Zwecke. Styropor aus dem Baumarkt verwende ich nicht, da es oft Einschlüsse aufweist, an denen der Schneidebogen gerne hängenbleibt. Ich schneide meine Kerne noch über Schneidrippen aus Aluminium. Ein Kernabschnitt ist je nach Gesamtlänge immer etwa 70 cm lang. Hinter jeder Schneidrippe ist ein Schrittmotor positioniert. Eine kleine Elektronik ermöglicht es, das Verhältnis zwischen Wurzel- und …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 2/2019 des MFI Magazins.