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Stepcraft-Druckkopf PH-40

Eingereicht

Da der 3D-Druck in aller Munde ist, hat man sich vor einiger Zeit beim Mendener Unternehmen Stepcraft entschlossen, einen neuen Druckkopf für die Fräsen zu entwickeln. Im Laufe der Zeit wurde bereits einiges an Zubehör für die Stepcraft-Fräsen vorgestellt, u. a. die erste Version des Druckkopfs (siehe MFI 12 / 2016). Dieser schnell einsetzbare Druckkopf war bereits eine sehr coole Sache, denn innerhalb von Minuten war die Maschine von der Fräse zum Drucker umgerüstet. Ein separater Drucker musste folgerichtig nicht erworben werden. Im März 2018 erschien die Nachfolgeversion des Druckkopfs, die einige Verbesserungen mit sich bringen soll. Grund genug, auch den Nachfolger zu testen.

Unboxing
Der wie immer sehr gut verpackte Druckkopf wurde nicht »solo« bestellt. Das heißt in diesem Fall, dass ich noch drei separat zu erwerbende Teile gleich mitbestellt habe. Zum einen das Kabel, das den optionalen Heiztisch mit dem Steuergerät des Druckkopfes verbindet. Dies sorgt für den Wegfall des zuvor notwendigen zusätzlichen Netzteils für den Heiztisch. Als weitere Zubehörteile wurde der optionale Bauteillüfter mitbestellt.

Im Lieferumfang des eigentlichen Druckkopfs befindet sich eine Acrylglasplatte, die auf der Auflage der Fräse (T-Nutenplatte oder Holztischplatte) fixiert wird, sofern kein Heiztisch gewünscht ist. Je nach dem, welches Filament gedruckt werden soll, werden sowohl der Lüfter als auch der Heiztisch nötig. Bei ABS ist ein beheiztes Druckbett Pflicht, bei PLA empfiehlt sich zum Teil der Bauteillüfter, je nachdem wie die zu druckenden Objekte aussehen. Die mitgelieferte Filamenthalterung benötigt man definitiv, zumindest wenn von Rollen gedruckt wird.

Der Lieferumfang des Druckkopfs. Hier ist auch der optionale Bauteillüfter zu sehen.

Inbetriebnahme
Da kein echter Zusammenbau oder eine größere Montage nötig ist, nennen wir den Abschnitt einfach direkt Inbetriebnahme. Der Druckkopf wird mit der der normalen Klemmvorrichtung in den Hals der Werkzeugaufnahme gesteckt und mit der Arretierungsschraube wie eine Spindel o. ä. fixiert. Wurde der optionale Bauteillüfter mitbestellt, wird dieser mit dem Druckkopf in die Klemmvorrichtung hineingesteckt. In die Filamentführung des Druckkopfs wird noch das PTFE-Röhrchen hineingesteckt und das Steuergerät des Druckkopfs positioniert. Der Platz sollte so gewählt werden, dass sich der Druckkopf frei bewegen kann.

Da ich eine Stepcraft-Umhausung habe, wurde das Steuergerät auf der Umhausung positioniert. Geschlossen sorgt diese für einen sehr geringen Wärmeverlust, was besonders beim Druck von ABS positiv auffällt. Der optionale Filamenthalter kann relativ frei positioniert werden, allerdings ist auch hier darauf zu achten, dass das Filament nicht zu weit vom Röhrchen entfernt ist, aber auch nicht zu nah am Portal steht. Da ich bereits den Heiztisch habe, wurde dieser nunmehr mit dem …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 10/2018 des MFI Magazins.