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Maule M-7 von E-Flite

Eingereicht

Die Maule M-7 von E-Flite im Vertrieb von Horizon Hobby ist eine echte Augenweide. Das Vorbild mit STOL-Eigenschaften sollte nie ein schnelles Sportflugzeug sein und schaffte sich schnell einen Ruf als zuverlässiges Arbeitstier. Und auch E-Flite hat einen echten Allrounder geschaffen, der mit seinen vielen Details wie Beleuchtung, voll ausgebautes Cockpit und Vortex-Generatoren alle Scale-Liebhaber anspricht. Wir haben die Maule in der BNF-Variante mit dem AS3X-Kreiselsystem und der Safe-Technologie von Spektrum und den Schwimmern getestet. Somit kann sie wahlweise mit den großen Alaskan-Bushwheels, Tundra-Bereifung oder mit den Schwimmern auch von Gewässern geflogen werden. Schauen wir uns die Maule M-7 genauer an.

Die Landung im Hobby-Keller
Die Maule kommt wie von E-Flite / Horizon Hobby gewohnt gut verpackt an. Beim Auspacken hat man nicht den Eindruck, dass man ein Schaummodell vor sich hat, denn die Oberflächen sind sehr glatt beschichtet. Die Menge der Bauteile ist sehr überschaubar und setzt sich aus dem Rumpf, den Stabilisatoren, den zwei Tragflächenhälften, dem Fahrwerk und den Flächenstreben zusammen. Die Servos und der Antrieb sind bereits verbaut und angelenkt. Wie beim Original wirkt der Rumpf im ersten Moment sehr mächtig. Allerdings relativiert sich das Ganze nach dem Zusammenbau.

Wie nicht anders zu erwarten, ist das Modell gut verpackt.

Der Zusammenbau
Bei einem BNF-Modell sollte die Montage recht zügig vorangehen, und genau so ist es auch hier. Die Kleinteile sind ordentlich verpackt und müssen nicht lange gesucht werden. Dank der gut beschriebenen und bebilderten Anleitung ergaben sich bei der Montage keine Probleme. Servos und Antrieb sind mit JR-Steckern verkabelt. Hier muss man wirklich nichts mehr tun. Die Kabel sind mit kleinen Aufklebern beschriftet, das macht das Anschließen der Servos und zum Kinderspiel.

Der Empfänger ist sauber verbaut und im Rumpf verklebt. Alle Kabel sind bereits verbunden und zusätzlich gut beschriftet.

Rumpf und Fahrwerk
Das Fahrwerk aus 4 mm-Draht wird mit vier M3-Schrauben mit 2 mm-Inbuskopf am Rumpf befestigt. Besonders erwähnenswert sind die Messinggewinde. Das verspricht Langlebigkeit, wenn das Fahrwerk öfter gegen die Schwimmer ausgetauscht wird. Die Fahrwerkverkleidungen sind nur aufgeklipst und fügen sich an die Rumpfform an. Hier hätte man die Fahrwerksstreben auch von der Unterseite verkleiden können. Denn die Maule hat so viele schöne Details, dass der sichtbare Fahrwerksdraht die schöne Optik doch etwas stört. Die Räder sind bereits werksseitig fertig montiert.

Die Stabilisatoren werden erst zusammengefügt und dann mit dem Rumpf im Verbund mit M3 x 16-Schrauben verschraubt. Dabei fällt auf, dass das Dekor ohne irgendwelche Versätze sauber vom Rumpf ins Leitwerk übergeht. Die Höhenruderstreben und das Spornrad werden mit selbstschneidenden Schrauben am Rumpf verschraubt. Da der Antrieb fertig verbaut ist, beschränkt sich hier die Fertigstellung auf die Montage von Propeller und Spinner. Der Motor, ein Außenläufer 15BL mit 1.050 kV kann mit 3 und 4s LiPo-Akkus betrieben werden. Für das Testmodell wurde ein 3s1p LiPo mit 2.200 mAh von SLS verwendet. Der Akku passt zum Schwerpunkt ganz gut und sollte von der Leistung völlig ausreichend sein. …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 9/2018 des MFI Magazins.