Aus der Redaktion

Hier finden Sie Interessantes, Wichtiges, Hintergründiges, Literatur, Multimedia und mehr ...

szene

Treffpunkte, Kontakte, Meinungen, Erfreuliches, Ärgernisse - was ist los in der Modellbauszene...

archiv

Sie haben einen Bericht verpasst oder möchten einfach in alten Ausgaben stöbern…

Home » Aus der Redaktion, kurz & bündig

Empfänger mit Stabilisator

Eingereicht

Die FrSky-Empfänger S6R und S8R

Stabilisierungssysteme für Flächenmodelle gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Immer mehr Hersteller integrieren ihre Stabilisierung allerdings direkt in die Empfänger. Vorteile wie der geringere Platzbedarf und nicht nötige Kabelverbindungen zwischen Empfänger und Stabi-System sprechen für eine solche Integration. Nachteil ist allerdings, dass bisher alle Kombinationen aus Stabilisierung und Empfänger Hersteller- bzw. Frequenzverfahren-gebunden sind. Demzufolge ist der Empfänger nur dann einsetzbar, wenn ohnehin das jeweilige Fernsteuersystem verwendet wird. So verhält es sich auch bei den vorliegenden FrSky-Empfängern S6R und S8R, die für das hauseigene ACCST-System vorgesehen und bei Engel Modellbau verfügbar sind.

Wie es die Zahl im Namen bereits sagt, ist der S6R ein reiner Sechskanal-Empfänger, der in dieser Version auch auf sechs konventionell anzuschließende Servos beschränkt ist. SBUS ist beim S6R nicht integriert, der Achtkanal-Empfänger S8R kommt dagegen mit SBUS, er ist etwas später als der S6R vom Hersteller ausgeliefert worden. Wie bei FrSky üblich, sind die Empfänger in Blistern verpackt, die diesmal neben dem Empfänger und der bisher englischen Anleitung auch zwei dämpfende Klebepads mitbringen. Für reine Empfänger werden diese nicht zwingend benötigt, bei Stabilisierungssystemen zwecks Reduzierung von Vibrationen aber schon.

Die Anleitung ist in sehr einfachem Englisch verfasst und auch mit wenig Englischkenntnissen verständlich. Bei Engel Modellbau und Technik ist jedoch auch eine deutsche Anleitung in Vorbereitung. Bis dahin empfiehlt es sich, auf der Seite von FrSky ab und an nach einer neueren Anleitung zu schauen, und bei der Gelegenheit auch direkt nach neuerer Firmware. Ferner gibt es in diversen Foren Hilfe, wenn man doch mal nicht weiterkommen sollte, allen voran im deutschsprachigen frsky-forum.de.

Im Gegensatz zum S6R unterstützt der S8R SBUS mit 16 Kanälen.

FrSky S6R sowie S8R können auf zwei Arten programmiert werden. Zum einen via OpenTX mit der Anlagenfirmware in der Version 2.2.x und zum Anderen via »Kabelanschluss«. Dieses Konfigurationswerkzeug, das auf den Namen FrSky STK hört, muss separat erworben werden, ermöglicht allerdings die Einstellung des Stabilisierungssystems via PC und Software. Das STK ist ebenfalls bei Engel erhältlich und wurde direkt mit dem S6R erworben. Firmware-Updates sind zudem auch via STK möglich.

Zuerst wurde die Programmierung via STK und Konfigurationstool getestet, wobei es letzteres bei FrSky (www.frsky-rc.com/download/) zum Download gibt. Dort ist zudem eine eventuell neuere Firmware zu finden. Zum Zeitpunkt des Tests war auf dem S6R die Version 161226 vom 11.1.2017 geflasht. Daher wurde zunächst via STK-USB-Stick die Version neu geflasht. Dies ist relativ einfach und gut dokumentiert. Die nun für einen Test zur Verfügung stehende Version ist für den S6R die 170706 und für den S8R die 20171018, jeweils natürlich als LBT.

Der S8R sieht von außen genauso aus wie der Pedant X8R.

Nach der kurzen Installation kann das STK benutzt werden, dazu muss der Empfänger via S.PORT mit dem USB-Adapter verbunden werden. Das Konfigurationstool lässt sich direkt aus dem Filesystem starten, wobei es die Software aktuell leider nur für Windows gibt, MacOS und Linux bleiben außen vor. Beim ersten Start sieht man, dass das Config-Tool auf Funktion ausgelegt ist. Das oftmals opulente Design anderer Systeme findet man hier nicht. Dafür muss es allerdings auch nicht installiert werden, sondern kann über die exe-Datei direkt per Doppelklick ausgeführt werden. Zuerst muss unten der Port des STK gewählt werden, der im Zweifel innerhalb des Geräte-Managers von Windows gefunden werden kann. Mit einem Klick auf »open« wird der Port geöffnet und mit einem weiteren Klick auf Read kann das System ausgelesen werden. Also alles ziemlich simpel und auch ohne breite Englischkenntnisse durchführbar.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 3/2018 des MFI Magazins.

www.mfi-magazin.com verwendet Cookies – wenn Sie diese Seite weiter nutzen möchten, stimmen Sie bitte der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen