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Eigenbau nach Bauplan

Eingereicht

Saab J-37 Viggen

Das Original Die Saab-J-37 Viggen, auf deutsch Donnerschlag, ist ein schwedischer einsitziger und einstrahliger Kampfflieger, der in den 1960er Jahren entwickelt wurde. Der erste Prototyp der in der damals sehr fortschrittlichen Canard-Bauweise erstellten J-37 startete 1967. Vier Jahre später erfolgte die Auslieferung der ersten Serienmaschine und 1999 die letzte von 329 gefertigten. Die Viggen löste die Saab 32 Lansen als Jagdbomber und die Saab 35 Draaken als Jäger ab. Bis in das Jahr 2005 waren die Flugzeuge in unterschiedlichen Ausrüstungsvarianten im Einsatz. Auch eine zweisitzige Trainingsmaschine mit der Bezeichnung SK-37 wurde daraus abgeleitet. Im Jahr 2007 wurde die Viggen ausgemustert. Lediglich eine Maschine wird flugbereit gehalten und ist auf Flugshows zu sehen. Mit der Saab J-37 Viggen haben die Schweden den großen Luftfahrtnationen gezeigt, dass man auch mit bescheidenen Mitteln ein leistungsfähiges Kampfflugzeug bauen kann. Leider blieben Exportaufträge für das Flugzeug aus.

Das Modell
Bei mir begann es nicht mit einem Donnerschlag, stattdessen wuchs der Wunsch nach einem eigenen Jet mit Impellerantrieb ganz langsam. Vor ein paar Jahren stolperte ich im Internet über den Plan für einen Parkjet der F-15 Eagle aus Depron. Schnell war der Plan ausgedruckt und das Modell gebaut. Der Jet flog mit einem schiebenden Propeller ganz passabel, ein erstes Jetfeeling kam auf. Aber auf Dauer befriedigte das Modell nicht so ganz, also musste etwas neues her. Es sollte ein Impeller-Modell werden, und da Schaum nicht im Pflichtenheft stand, kam nur ein Eigenbau in Frage.

Die obere Beplankung ist aufgebrach

Einen passenden Bauplan fand ich bei outerzone.co.uk. Der bekannte amerikanische Modellkonstrukteur Nick Ziroly hat das Modell für einen Verbrenner mit 3,5 bis 4 ccm gezeichnet. Vorbildgetreu ist die Konstruktion nicht, allenfalls vorbildähnlich. Der Lufteinlauf ist vergrößert und die Taille im Rumpf fehlt. Auch die komplett flache Unterseite ist nicht vorbildähnlich. Aber das sollte mich nicht abhalten, denn das macht den Bau einfacher, denn eine Helling ist weder für die Tragfläche noch für den Rumpf nötig. Der Nachbau stellt alle wesentlichen Gesichtszüge des Originals dar und vereinfacht das Unwesentliche, es ist aber sofort als Wiedergabe des Vorbilds zu erkennen.

Die vorderen Rumpfseitenteile sind angeleimt. Der Schlitz für den Canard ist gut zu erkennen.

Laut Plan sollte ein Modell mit 812 mm Spannweite entstehen, ich suchte aber etwas größeres für den inzwischen erworbenen Impeller mit 90 mm Durchmesser und sechs Zellen. Deshalb habe ich überschlagen, welche Größe mein Impeller schieben könnte und habe mich auf 1.200 mm Spannweite festgelegt, das ergibt einen Maßstab von etwa 1 : 9. Das Triebwerk von Taft kommt auch in vielen Schaumjets zum Einsatz und liefert laut Hersteller …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 2/2018 des MFI Magazins.

 

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