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Programmierung eines …

Eingereicht

…Vier-Klappen Flügels

Um die Leistung eines Segelflugzeugs zu erhöhen, wird es mit Wölbklappen ausgestattet. Man hört oft den Begriff Vier-Klappen-Flügel, also eine Tragfläche mit zwei Querrudern und zwei Wölbklappen. Diese Art Tragfläche kann heute schon als Standard bezeichnet werden und selbst Schaumsegler haben oft Vier-Klappen-Flügel. Marco Penk erklärt in seinem Workshop, wie man einen optimalen Vier-Klappen-Flügel einrichtet.

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Wölbklappen kommen bei Profilen zum Einsatz, die einen großen laminaren Strömungsbereich besitzen. Allerdings haben solche Profile diesen widerstandsarmen Strömungsbereich nur bei kleinen Anstellwinkeln. In einem Segelflugzeug mit Wölbklappen kann der Pilot über den gesamten Geschwindigkeitsbereich mit gleichem Horizontbild fliegen, da der Anstellwinkel des Tragflügels mittels der Klappen verändert wird. Das Segelflugzeug fliegt bei allen Geschwindigkeiten ohne wesentliche Höhenruderkommandos. Zu einer Wölbklappenstellung gibt es immer einen definierten Geschwindigkeitsbereich, in dem das gewölbte Profil effizient ist. Von einem Segelflugzeug wird ein recht hoher Geschwindigkeitsbereich erwartet. Man versucht, mit geringster Geschwindigkeit enge Thermikfelder auszukurbeln und mit hoher Fahrt Abwindfelder zu durchqueren bzw. Strecke zu machen. Ein Seglerpilot ist bedacht, mit geringsten Verlusten zu fliegen. Er versucht, mit immer gleichen Anstellwinkel zu fliegen, nicht nur damit die Strömung am Tragflügel laminar bleibt, sondern auch damit das Höhenleitwerk keinen großen Auftrieb erzeugt.

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Im Modelltyp-Menü wird der Modelltyp Segler mit zwei Wölbklappen und zwei Querrudern eingestellt.

Des weiteren wird eine optimale Anströmen der Zelle angestrebt. Bei einem Wölbklappensegler wird nicht das Höhenruder benutzt, um den Anstellwinkel der Tragfläche zu verändern, sondern das Profil verwölbt. Das Höhenruder dient lediglich für kleine Korrekturen. Die Hersteller geben für alle Geschwindigkeitsbereiche die optimalen Wölbklappenstellungen an. Fünf bis sechs Stellungen und eine Landestellung sind üblich.

Man könnte vermuten, dass die drei Wölbklappenstellungen, die wir in unserem Beispiel programmieren wollen, vergleichsweise bescheiden aussehen. Natürlich könnte mit einer Telemetrieanlage die Fluggeschwindigkeit ständig gemeldet werden und der Pilot entweder die für eine Wölbklappenstellung optimale Geschwindigkeit einhalten oder über den gesamten Geschwindigkeitsbereich mehrere Stellungen programmieren und diese ständig verstellen. Aber dann würde ich eher über eine Wölbklappenautomatik nachdenken. Vielleicht lesen Steuerungs- und Regelungsexperten mit und wir sehen bald eine Wölbklappenautomatik. Ein sauber konstruiertes Segelflugmodell fliegt in diesen Bereichen übrigens ohne Trimmveränderungen.

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Links das Wölbklappen- und rechts das Querruderservo.

Bei meinem Progammierbeispiel verwende ich den Sender HiTec Flash 7. Da andere Sender ähnliche Programmierstrukturen haben, lässt sich die Einführung leicht auf andere Anlagen übertragen. Für eine einfache Darstellung der Programmieraufgabe habe ich eine Vier-Klappen-Tragfläche aus Pappe erstellt. Ein komplettes Flugzeug muss nicht gezeigt werden, da ich voraussetze, dass jeder weiß, wie man ein Höhen- und ein Seitenruder einstellt. Außerdem verwende ich keine Höhen- oder Seitenrudermischer.

Da ich neben Segelflugmodellen auch Motormodelle fliege und wichtige Geber nicht verändern möchte, liegt bei mir der Motor nicht auf einem Schalter, wenn ich Elektrosegelflug betreibe. Bei Kollegen, die ausschließlich Segelflug betreiben, liegen Störklappen- bzw. Butterflygeber in der Regel auf dem Gashebel, der bei mir als Rechtshänder natürlich links liegt. Ich fliege im Mode 2, die Flash 7 hat bis auf eine Ausnahme alle Schalter in der für mich bewährten Anordnung. Der für den Wölbklappenbetrieb wichtige Dreiwegeschalter »E« liegt auch links und damit genau richtig. Ein Wölbklappenhebel wird zu dem Piloten herangezogen, um die Wölbklappen nach unten zu wölben und …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 9/2017 des MFI Magazins.

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