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Das Fräulein aus der Schweiz

Eingereicht

Demoiselle von Aerobel.ch

Ein neues Bauprojekt musste her. Und zwar bevor die Flugsaison richtig losgeht. So stieß ich auf die Firma Aerobel aus der Schweiz. Gelaserte Holzbaukästen von nostalgischen Flugzeugen. Das klang nicht schlecht. Nach einigem Suchen wurde der Baukasten der Demoiselle inklusive Antriebsset geordert und gespannt gewartet, was ich da aus der Schweiz erhalten würde. Ein paar Tage später kam die Demoiselle sorgfältig verpackt und gepolstert an. Das war schon mal positiv. Der Holzflieger mit Geschichte sollte als Feierabendflieger immer dabei sein und so wurde gleich ausgepackt und alles auf Vollständigkeit geprüft. Alles da – also frisch ans Werk!

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Der Baukasten
Öffnet man den Baukasten, schlägt jedem Holzmodellbauer das Herz ein Stückchen höher. Sauber gelegte Baubrettchen mit sauber gelaserten Bauteilen und dazu noch der Holzgeruch, der einem in die Nase steigt. Der Baukasten lässt keine Wünsche offen, denn er beinhaltet mit sämtlichen Kleinteilen wirklich alles, was zum Bau benötigt wird. Außer Farbe und Klebstoff wird nichts vermisst. Sogar Material für einen selbst anzufertigenden Schleifklotz ist enthalten. Der Bauplan ist wirklich noch ein echter Bauplan im Format DIN A3 und zu jedem Bauabschnitt, die sauber durchnummeriert sind, gibt es ein Bild und eine große Explosionszeichnung. So wird nochmals klar gezeigt, wo jedes Teil sitzt. Auch ein Anfänger oder etwas ungeübterer Modellbauer sollte sich so leicht zurecht finden. Es lohnt sich, die Bauanleitung vor Baubeginn genauer anzuschauen, denn sie gibt doch den ein oder anderen Tipp, der es dem Anfänger leichter macht.

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Der Baukasten ist sauber geordnet und fast schon überkomplett.

Lediglich ein gerades Baubrett wird benötigt, auf dem man arbeiten kann. Das Holz ist sorgfältig ausgewählt. Das Balsaholz ist sauber in der Maserung und auch die Selektion ist ordentlich, was Gewicht und Festigkeit angeht. Auch die Sperrholzbrettchen sind ohne Verfärbungen oder Äste. Jedes Bauteil ist mit einer winzigen Nummer versehen. Die ist meistens so angebracht, dass sie später nicht mehr sichtbar ist oder so klein, dass sie nicht auffällt. Auch sind genügend Haltepunkte an den Bauteilen vorhanden, denn kein Bauteil lag lose im Karton. Es empfiehlt sich, die Bauteile später mit dem Messer herauszutrennen, damit es keine Beschädigungen an den Deckschichten des Sperrholzes gibt. Klasse, dann kann’s ja losgehen.

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Sauber gelaserte Bauteile aus Sperrholz und schön selektiertes Balsaholz.

Der Rumpf
Bei der Demoiselle besteht der Rumpf eigentlich aus zwei Teilen, eine Gitterkonstruktion wie das Original und ein Rumpfboot, in dem später die Elektronik ihren Platz findet. Die Teile des Gitterrumpfs lassen sich schnell und präzise zusammenfügen. Trotz der Größe ergibt sich eine stabile Zelle. Das Rumpfboot wird aus Balsaholz-Seitenteilen und ein Sperrholzboden mit Sperrholzspanten aufgebaut. Das Rumpfboot wird später in die Gitterkonstruktion geschoben und verklebt. Der Ausleger nach hinten besteht aus Sperrholz-Spanten und Kiefernleisten. Die Teile passen sehr genau zusammen und man kann den Rumpf ohne Schwierigkeiten verzugsfrei aufbauen.

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Das Antriebs-Set von D-Power.

Der Rumpf wurde klassisch mit Weißleim verklebt. Sekundenkleber geht auch, jedoch sind die Verbindungen zwischen Sperrholz und Leim etwas »zäher«. Wenn man sparsam dosiert, werden auch diese Verklebungen kaum ins Gewicht fallen. Die Balsaholzteile habe ich mit Sekundenkleber verbunden, das geht einfach schneller. Nachdem alle Rumpfteile verbaut waren, wurde der Rumpf mit verdünntem Porenfüller versiegelt, leicht verschliffen und mit brauner Farbe gestrichen. Das unterstreicht nochmals etwas das nostalgische Aussehen. Das Gewicht lag vor der Lackierung bei 181 und nach der Lackierung 195 g. Das ist verschmerzbar.

Wichtig beim Rumpfaufbau ist immer wieder darauf zu achten, dass man sowohl ein linkes als auch rechtes Seitenteil baut. Ich denke, es gibt genügend Profis, die aus Versehen zwei rechte bzw. linke Hälften aufgebaut haben, auch wenn sie das niemals zugeben würden. Hält man sich an die Anleitung, sollte man aber davor gefeit sein. Ein kleines, aber wichtiges Detail ist der …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 7/2017 des MFI Magazins.

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