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Der flotte E-Segler Orion V.4 …

Eingereicht

… von Planet Hobby

Mit zwei Metern Spannweite handlich klein, flott unterwegs und sehr vielseitig einsetzbar ist die neue Orion V.4 ein Verkaufsschlager im Programm von Lindinger. Dementsprechend schnell war die erste Auflage verkauft. Das Modell basiert auf der bekannten Orion-Serie. Und die Zusatzbezeichnung V.4 beschreibt, dass wir es mit der mittlerweile vierten Version zu tun haben. Und das nicht wie sonst so häufig anzutreffen nur in einem neuen Design, sondern mit umfassendem Facelifting und deutlichen Konstruktionsänderungen gegenüber den Vorgängern. Die Orion V.4 ist in der beliebten ARF-Bauweise erhältlich. Das verspricht einen schnellen Aufbau und folgenden Flugeinsatz.

12-(7)Die Modelle der Orion-Serie werden unter dem nicht genau definierten Begriff Hotliner angeboten. Von einem Thermiksegler kann man sicher nicht sprechen, man kann sich aber darauf einigen, dass es sich um ein handliches, widerstandsarmes Modell handelt, das recht flott unterwegs ist. ARF bedeutet bei der V.4, dass zwar die Steckungen und Anlenkungen fertig sind und das Finish auf das Modell aufgebracht ist, es sind aber noch keine Servos und Antriebskomponenten eingebaut. Das eröffnet dem Modellbauer eigene Optionen bei der RC-Ausstattung und dem Antriebs-Set­up. Trotz hohem Vorfertigungsgrad ist die Orion V.4 nicht für Anfänger geeignet. Das dünne Profil verspricht einen eher dynamisch-schnellen Flugstil. Auch braucht es einige Erfahrung beim Einbau der benötigten Zusatzkomponenten.

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Die Steckungen für die Flächen und das Pendelleitwerk sind betriebsfertig eingebaut. Die Flächen lassen sich nahezu spaltfrei an die Anformungen am Rumpf anschieben. Das HLW saß etwas zu locker.

Der finanzielle Aufwand zur Fertigstellung hält sich in Grenzen. Es werden vier 11 / 13 mm-Servos benötigt und in die Rumpfnase passen Direktantriebe mit Durchmessern bis 38 mm. Hier gibt es jede Menge auch sehr günstige Brushless-Antriebe. Man kann also selbst entscheiden, ob man vom Antrieb her eher einen Allrounder, einen Soft- oder doch Hotliner aufbauen möchte. Aber Achtung, die Orion ist ganz sicher kein Wettbewerbsmodell, dieser Anspruch wird auch nicht erhoben. In der Bauanleitung im Download-Bereich von Lindinger wird eindeutig darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Modell zwar um ein schnelles Allroundmodell handelt, das durchaus Geschwindigkeiten von bis zu 200 km / h erreichen kann. Es ist aber kein Modell, das sich für Hochgeschwindigkeitsflüge, harte Kunstflugmanöver mit großen Ruderausschlägen bei hoher Geschwindigkeit sowie Speedflügen mit voller Motorleistung eignet. Dies kann zu Strukturversagen führen. Also doch eher ein flotter Dreiachs-Allrounder, der nicht überbeansprucht werden sollte.

Was wird geliefert? Ein schöner GfK-Rumpf, Steckungen mit Flächenverriegelungen, Umlenkhebel, Anlenkdrähte in Bowdenzügen und eine Kabinenhaube gehören dazu. Die Flächen gibt’s mit fertig angebügelten Querrudern, das Pendelhöhenleitwerk ist fertig ansteckbar und das Seitenruder ist ein bebügeltes Voll-Balsateil. Ein Beutel mit Kleinteilen und eine gut bebilderte Montageanleitung runden den Lieferumfang ab. Das attraktive schwarz-weiß-gelbe Dekor ist fertig auf das gesamte Tragwerk aufgebügelt. Bei einem Modell aus chinesischer Fertigung schaut man aus Erfahrung besser zweimal hin. Das ist auch beim Orion V.4 nötig, denn auch hier gibt es Licht und Schatten.

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Durch den Einbau der Servos und des Empfängers in einem gesonderten Schacht auf der Unterseite des Rumpfs steht der gesamte Raum unter der Kabinenhaube für das Antriebspaket zur Verfügung.

Auffällig ist, dass der GfK-Rumpf eine sehr kleine Mittelnaht aufweist, das zeugt von ordentlichen Formen. Er ist ausreichend stabil und gefällig in seiner Linienführung. Im Rumpfbug ist ein Akkubrett eingeharzt. Dieses ist mit diversen Schlitzen versehen, so dass 3s oder 4s Akkus unterschiedlicher Kapazitäten mit Klettband befestigt werden können. Ein stabiler GfK-Motorspant ist mit deutlichem Sturz in die Nase geharzt. Etwas nachteilig ist hierbei nur, dass die Bohrungen nicht für jeden in Frage kommenden Motor passen. In der Rumpfschulter sind die Löcher für die Kohletorsionsstifte in den Flächen sehr exakt eingelassen, ebenso die Verriegelungclips für die Flächenbefestigung. Sehr innovativ ist die in die Rumpfunterseite eingelassene Öffnung zur Montage der Servos für das Seiten- und Höhenruder. Auch hier ist ein Servobrett fertig eingeharzt sowie rechts und links davon die Bowdenzüge für die Ruderanlenkungen eingefügt. Nach der Montage der Servos wird die Öffnung mit einem GfK-Deckel verschlossen. Wirklich gut gemacht, so wird der Platz im vorderen Bereich des Rumpfs für die …

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 6/2017 des MFI Magazins.